Mittwoch, 28. Februar 2018

Lächeln und nichts nichts nichts sehen

Der Standard schreibt in einer sehr schönen Kritik über unser Projekt BERGEINS im brut Wien





Freitag, 23. Februar 2018

Q - Alles gehört Allen im Politbüro Hamburg am 24. Februar



Mit den großartigen Kollegen Denis Moschitto, Matthias Kelle, Ruth Marie Kröger.
#vonlinksnachrechts #vonobennachunten #ohneprobenganznachoben #kommandothomasebermann

Sonntag, 4. Februar 2018

Donnerstag, 1. Februar 2018

Donnerstag, 14. September 2017

Danke Silvia Medina





















© silvia medina

Mittwoch, 26. Juli 2017

Mehr Bühnen für Dautenheim – Das große Welttheater (Calderón)


Mit alten Erntewagen, die per Pferd auf die Freilichtbühne gezogen werden, entstehen zwei neue Bühnen: der Himmel und die Welt. Hier, im Dautenheimer Himmelacker, spielt Calderóns Stück über das Leben als Theatervorstellung. Es spielen der König, der Bauer, die Weisheit, die Schönheit, das Elend ihre jeweiligen Rollen, auf der Bühne der von einer Schauspielerin verkörperten Welt, die ihnen die Requisiten gibt. Sie treten auf vor dem Autor, ihrem Schöpfer, der ebenfalls leibhaftig anwesend ist. Wieder spielen Schauspieler gemeinsam mit theaterbegeisterten Einheimischen, ein Jugendorchester unter Leitung von Kurt Steffens musiziert gemeinsam mit Musikern aus Berlin. Das Stück aus dem spanischen Barock, des goldenen Zeitalters, reicht weit zurück in die Geschichte der Menschheit und in die Dorfgeschichte Dautenheims. Musiktheater für alle Lebensalter mitten in den Weinbergen.
Eintrittspreis 14€, ermäßigt 10€
Einlass 20 uhr
Veranstalter Theaterförderkreis Alzey-Dautenheim e.V.
Veranstaltungs-PLZ 55232
Veranstaltungs-Ort Freilichtbühne Dautenheim Westhofer Strasse, Ortsausgang, 55232 Alzey-Dautenheim
Region Rheinhessen

11. Aug 2017, 20:00 h, 12.August 2017, 20 Uhr und

13. Aug 2017, 20:00 h

Mittwoch, 5. Juli 2017

Donnerstag, 29. Juni 2017

Fimpremiere "Der Kirschgarten" am 1. Juli 20017 in Dautenheim


Der Kirschgarten - Gala und Filmpremiere in der Theaterscheune Alzey-Dautenheim Fünf Jahre nach der Aufführung von Anton Tschechows "Der Kirschgarten" auf den Bühnen Dautenheims (der Theaterscheune und der Freilichtbühne) ist nun der Kirschgarten-Film fertiggestellt und wartet auf seine Filmpremiere. Die Darsteller (Schauspieler und Theaterbegeisterte aus Dautenheim und Alzey) hat es am Ende des Stückes, nach dem Verkauf des Kirschgartens, in alle Welt verschlagen. Ein Hotel ist entstanden anstelle des alten Gutshauses. Hierher kehren nun alle Figuren zurück, sie reisen an aus Paris, Moskau, per Bahn, per Motorrad, per Limousine, treffen sich wieder und sind die Stars des Films, der gerahmt von dieser Theaterhandlung schließlich im Kino der Theaterscheune seine Uraufführung erlebt. Mit von der Partie sind auch die Musikanten des "jüdischen Orchesters", auch sie sind wiedergekommen und spielen zur Gala der Filmpremiere und des Wiedersehens. Gespielt wird am 1.Juli im Hof und in der Theaterscheune des Weingut-Winzerhotels Storr, Westhofer Straße 1 in Alzey-Dautenheim. Einlass ist um 20Uhr, die Karten kosten 12€, ermäßigt 9€ und können im Vorverkauf reserviert werden unter 06731 / 42112 oder per mail unter theaterfoerderkreis-dautenheim@web.de.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Lesung Q im Festsaal Kreuzberg - 22.05 20:00 Uhr

„Q“ - szenische Lesung nach dem Roman von 'Luther Blissett'

Bearbeitet von Thomas Ebermann und Berthold Brunner
Es spielen und lesen: Denis Moschitto, Jörg Pohl, Ruth Marie Kröger, Matthias Kelle, Sebastian Straub

Premiere: 22. Mai 2017 Festsaal Kreuzberg 20 Uhr Karten 10/5 Euro
17. Juni 20 Uhr Grüner Salon, Volksbühne

www.rosalux.de/Q

https://www.facebook.com/events/1870832649839651/

 1517 – 1555: Fast vierzig Jahre ist er, der so oft seinen Namen zu wechseln gezwungen ist, dabei. Keine fromme oder unfromme Ketzerei lässt er aus. Keinen Aufstand gegen die klerikale und fürstliche Macht verpasst er. Als Vertrauter Thomas Müntzers wird dessen Credo - „alles gehört allen“ - auch zu seinem. Die Niederlage im Bauernkrieg (1525) lässt ihn als einen der wenigen Überlebenden zurück. Bei den Wiedertäufern trägt er die Verantwortung zur Verteidigung der Stadt Münster, aus der das neue Jerusalem werden soll. Er feiert mit, bei den ausgelassenen Festen der Siege; er wird Zeuge der Verwandlung revolutionärer Ambitionen in religiösen Wahn, beim Umschlag von Befreiung in Terror; er wandert durch 'das Europa der gescheiterten Aufstände', durch verlorene Schlachten und Niederlagen, die Verzweiflung erzeugen und Resignation nahelegen.
Und: Wo immer er involviert ist, ist auch ein Zweiter zugegen. Unerkannt und zunächst nur als eine vage Ahnung. Der Spion der Kurie und Agent der Inquisition, der seine Briefe mit 'Q' unterzeichnet, der dem Kardinal (und späterem Papst) Gianpetro Carafa nicht nur über die papstfeindlichen Machenschaften berichtet, sondern auch einwirkt, vielleicht sogar anwesend ist, vielleicht sogar alle Rebellion ins Unglück lenkt? Diesem Phantom zu begegnen, von Angesicht zu Angesicht, um die Opfer zu rächen, wird zur fixen Idee des Aufrührers....... Krimi und High Noon am Ende des Mittelalters!
Das Werk des linken Kollektivs Luther Blissett, das sich heute Wu Ming nennt, war in Italien „die literarische Sensation der Saison“ (Süddeutsche Zeitung). Es sei „bestens recherchiert und brillant geschrieben“. Es vermittle „eine Ahnung vom epochalen Drama jener Zeit, und das ist mehr, als man von den meisten Romanen dieser Gattung sagen kann“ (FAZ). Anliegen von Luther Blissett/Wu Ming ist, „eine Art von Gegengeschichte zu erzählen, eine subversive Praxis des Geschichtenerzählens zu vollziehen.“ (Literaturkritik.de)
Der in achtzehn Sprachen übersetzte Roman ist vom 'Assoziation A' wieder aufgelegt, dort erscheinen nach und nach die Arbeiten des Kollektivs. Der „theologische Western“ wird inszeniert als szenische Lesung, aber nicht mit der genretypischen Bewegungsarmut auf der Bühne.

Bearbeitet von Thomas Ebermann und Berthold Brunner
Es spielen und lesen: Denis Moschitto, Jörg Pohl, Ruth Marie Kröger, Matthias Kelle, Sebastian Straub

Premiere: 22. Mai 2017 Festsaal Kreuzberg 20 Uhr Karten 10/5 Euro
17. Juni 20 Uhr Grüner Salon, Volksbühne

Ein Beitrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu 500 Jahre Reformation.
Kontakt: obens@rosalux.de
www.rosalux.de/Q

Montag, 8. Mai 2017

Neue Bilder

© Waldemar Salesski 

Mittwoch, 26. April 2017

Zusammenarbeit mit der EGfKA - Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten

 

 

PERFORMING POLITICS OF CARE

Im Rahmen der Doppelpassförderung der Kulturstiftung des Bundes entwickeln der Ringlokschuppen Ruhr und die EGfKA anastrophische Zukunftsszenarien.

14. – 22. April 2017
Die Anastrophe proben
Labor / Keynote Lecture / Performance

6./7./8./9. Juli 2017
Anastrophe Now!
Theater

https://www.egfka.eu/aktuell

 

Donnerstag, 1. September 2016


Kultursommer Rheinland-Pfalz: Aschenputtel nach Robert Walser























2., 3., 4. Sept. um 20 Uhr:
ASCHENPUTTEL MUSIKTHEATER in der Theaterscheune Dautenheim

Donnerstag, 7. Juli 2016

Neue Bühne Villach: Sommertheater auf dem Schiff in Kärnten
















„Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie“ von Woody Allen
Premiere am 2. Juni 2016 - Spielserie bis 25. Juni 2016


Mehr Infos


Mittwoch, 4. Mai 2016

I would always dream of my house - Stories of Displacement / HAU Berlin

im Rahmen des Festivals "From Inside to Way Out" findet am 13./14./15. Mai im HAU ein Audiowalk von Shahana Rajani und Sonya Schönberger statt - Geschichten von Flucht und Vertreibung. Ich durfte die Geschichte von Shiragudin erzählen, der 1947 mit seiner Familie ins neugegründete Pakistan fliehen musste.



Der Walk findet zeitgleich auch in Karachi/Pakistan statt.

Jeden Tag 15:00 - 22:00 Uhr, Dauer ca. 1h

Montag, 29. Februar 2016

Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-                                                                                                                                                                                   © Det Nissen

 

Kolonialismus als dunkle Energie

Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte

Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken.
Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive.
Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben.
Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, Der Standard, 18.1.2016)

http://derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie 
Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie
Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie
Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-EnergieKolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie
Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie
Kolonialismus als dunkle Energie Helmut Ploebst18. Jänner 2016, 17:56 posten Brut: "Finsternis" des Performancekollektivs Freundliche Mitte Wien – Gemessen an den Ausmaßen des Weltraums, geht der Einflussbereich des US-amerikanischen House of Congress gegen null. Aus dieser Sicht ist dessen Space Resource Exploration and Utilization Act of 2015 eher "peanuts". Doch die Dimensionen des Alls sind dem deutschen Performancekollektiv Freundliche Mitte eher schnuppe. Vielmehr geht es Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch, Sebastian Straub und Christoph Bernewitz mit ihrem Stück Finsternis im Brut-Theater um unseren Planeten. Mit dem Act wollen die Wirtschaftsunternehmen der Vereinigten Staaten das Recht auf kommerzielle Gewinnung extraterrestrischer Rohstoffe erwirken. Schon jetzt kann man untersuchen, wes Geistes Kind der amerikanische Act ist. Die Freundliche Mitte startet ihren halbdokumentarischen Akt über den irdischen Kolonialismus mit einem deutschen Beispiel: 1978 setzte die Firma Otrag in der DR Kongo das Projekt einer privaten Billigrakete in den Sand. Diktator Mobutu hatte ein Areal von 100.000 km² zur Verfügung gestellt, Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung inklusive. Wer also verstehen will, was die heutigen Flüchtlingsbewegungen mit ausgelöst hat, beschäftigt sich wie Freundliche Mitte am besten mit Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus, etwa mit Henry Morton Stanleys Expedition auf dem Kongofluss in den 1870er-Jahren. Der Entdecker half dem belgischen König Leopold II., sich das Land (2,5 Millionen km²) unter den Nagel zu reißen. Die blutige Herrschaft der Belgier kostete acht Millionen Kongolesen das Leben. Und 2016? Dass die Ausbeutung der DR Kongo – Stichwort Handys – weitergeht, wird verdrängt. In dieser Wunde stochert die Freundliche Mitte, hipsterverträglich so poetisch wie ironisch, mit Bildern, Anekdoten, Musik und Spielzeug. Als symptomatisch für unsere Zeit erscheint dabei die peinliche Geschichte von einem gescheiterten Kongo-Start-up zweier junger Deutscher mit von Spaßdrogen lädiertem Verstand. Am Ende des Stücks weht die Flagge der Uno. Die Weltkugel darin ist durch eine schwarze Scheibe ersetzt. (Helmut Ploebst, 18.1.2016) - derstandard.at/2000029301908/Kolonialismus-als-dunkle-Energie

Montag, 15. Februar 2016

Berlinpremiere von FINSTERNIS im Theaterdiscounter


Am 18. / 19./ 20. Februar jeweils 20:00 Uhr - ich freue mich auf Euch!

www.theaterdiscounter.de/stuecke/finsternis

Freitag, 15. Januar 2016

copyright: Rania Moslam

 "Finsternis"

Brut Wien - Premiere 15.01.2016


Im Mai 1978 hebt die „Otrag 2“ von einer Startrampe im Südosten des Kongo ab. Die Rakete ist das Vorzeigeprodukt einer deutschen Firma, die einen Coup der afrikanischen Raumfahrt plant und das Testgebiet wie eine Kolonialmacht verwaltet. Aber nach dreißig Metern Höhe ist der große Traum Geschichte. Oder doch nicht?
In der neuen Arbeit von Philine Rinnert, Gerhild Steinbuch und Sebastian Straub vermischt sich das Spiel um die Herrschaft über die Geschichte mit ihren eigentlichen Grundelementen – dem Entdecken und Einnehmen. Wer bestimmt, in welche Winkel des Weltraums man gemeinsam aufbricht? So entwickelt sich das Spiel zu einer Reise ins finstere Herz der PerformerInnen, die die eigenen blinden Flecken erkundet – und sie vielleicht gemeinsam neu erzählt.
Freundliche Mitte wurde 2011 von der Bühnenbildnerin Philine Rinnert, dem Schauspieler Sebastian Straub und der Autorin Gerhild Steinbuch gegründet. Das Kollektiv aus Spiel, Raum und Text arbeitet bewusst ohne die Instanz Regie. Gemeinsame Arbeiten: Am Schönsten ist das was bereits verschwunden ist (steirischer herbst, 2011), Previously On (Garage X, 2014).


Termine: 15.01 / 16.01 / 17.01/ 25.01 / 26. 01 Brut Wien
 21.01 / 22.01 / 23.01 Theater am Lend, Graz

http://brut-wien.at/de/Programm/Kalender/2016_01_FreundlicheMitte_Finsternis
http://www.theateramlend.at/

Montag, 4. Mai 2015

Barbarellapark kommt nach Berlin!

Am 7./ 8./ 9. April kommt das Erfolgsmusical Barbarellapark endlich nach Berlin, seid Dabei!

Tickets gibts telefonisch unter: 030 -- 28 09 30 62,
per E-Mail an:  tickets at theaterdiscounter dot de


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Donnerstag, 27. November 2014

Montag, 17. November 2014

Nasty Peace - Copy&Waste/English Theatre Berlin

Im Dezember übernehme ich die letzen vier Vorstellungen von Nasty Peace.
Wir sehen uns am KOTTI!

Montag, 3. November 2014